Die Geschichte eines Unternehmens erzählt von Entwicklungen, Entscheidungen und Menschen, die über Jahrzehnte hinweg Verantwortung übernommen haben. Die Geschichte von Canal beginnt im frühen 20. Jahrhundert – in einer Zeit des Aufbruchs, aber auch wirtschaftlicher Herausforderungen. Was einst als regionaler Produktionsbetrieb seinen Anfang nahm, entwickelte sich über Jahrzehnte hinweg zu einem vielseitigen Baustoffpartner mit starkem Bezug zur Region.
Von Beginn an standen Verlässlichkeit, Handschlagqualität und unternehmerischer Weitblick im Mittelpunkt. Aus dem ursprünglichen Kerngeschäft wuchs Schritt für Schritt ein modernes Unternehmen, das sein Sortiment kontinuierlich erweiterte und sich den Anforderungen neuer Bauweisen, Materialien und Märkte anpasste. Technologische Veränderungen, wirtschaftliche Umbrüche und strukturelle Entwicklungen wurden nicht als Hindernis, sondern als Chance verstanden, sich weiterzuentwickeln und neue Wege zu gehen.
Dabei blieb eines stets unverändert: die enge Verbindung zum Tiroler Oberland und zu den Menschen, die hier leben und bauen. Generationen von Bauherren, Handwerksbetrieben und Partnerunternehmen haben das Unternehmen begleitet und mitgeprägt. Dieses Vertrauen bildet bis heute das Fundament der täglichen Arbeit.
Mit dem Ausbau der Standorte, der Erweiterung des Fachmarkts und der konsequenten Ausrichtung auf Qualität und Service entwickelte sich Canal zu einem verlässlichen Ansprechpartner für Bau- und Modernisierungsvorhaben. Die Verbindung aus Tradition und Innovationsbereitschaft prägt die Unternehmenskultur bis heute. Bewährtes wird geschätzt, Neues wird offen geprüft – immer mit dem Ziel, nachhaltige Lösungen für Kunden und Region zu schaffen.
Die Geschichte des Unternehmens steht somit für Beständigkeit und Wandel zugleich. Sie zeigt, wie aus regionalen Wurzeln ein moderner Baustoff- und Fachmarkt entstehen konnte, der Verantwortung übernimmt, Arbeitsplätze schafft und langfristig denkt.
Und sie macht deutlich: Die Vergangenheit bildet das Fundament – die Zukunft wird aktiv gestaltet.
Ludwig Canal, Bauunternehmer in Dornbirn, erwarb von Franz Tietze das Ziegelwerk in Imst. Die Firma Ludwig Canal‘s Söhne wurde gegründet.
Der Neubau eines Kammerofens wurde errichtet, um die Produktionskapazität um ein Mehrfaches auszubauen.
Als Herr Othmar Canal, einer der Söhne des Firmengründers, 1946 aus dem Krieg zurückkehrte, übernahm dieser die Geschäftsführung des Betriebes. Seine Brüder Leo und Josef waren neben Othmar leitend im Ziegelwerk tätig.
Nach dem neuesten Stand der Technik wurde mit großem finanziellen Aufwand die neue Produktionsstätte am Lehnberg gebaut, die eine Verdoppelung der bisherigen Kapazität ermöglichte.
Othmar Canal, welcher auch das Hotel Hospiz in St. Christoph am Arlberg führte, errichtete ein Mehrzweckhaus mit Geschäftslokalen und Werkstätten und das Restaurant-Cafe Kristall in Imst.
Von der Firma Ludwig Canal‘s Söhne wurde das Spanntonwerk angekauft, bei welchem Ziegelstürze, Mauersteine und Hohlkörperdecken aus Beton erzeugt wurden. Ebenso die dazu notwendige Schottergewinnung und -aufbereitung wurde errichtet.
Von Othmar Canal wurde das Kanalwerk in Lechaschau bei Reutte erworben und entsprechend ausgebaut.
Herr Othmar Canal und Frau Marianne Canal erwerben die Firma welche zu Ludwig Canal‘s Kinder umfirmiert wird. Herr Othmar Canal ist alleiniger Geschäftsführer.
Othmar Canal errichtet das modernste Betonsteinwerk im Tiroler Oberland unter dem Namen Othmar Canal Imst KG.
Für die beiden Betonwerke wird eine neue Schotteraufbereitungsanlage und Schotterwaschanlage gebaut.
Im Betriebsgelände in Flaurling wird ein großes Betriebsgebäude mit Baumarkt und dem Baustoffgroßhandel als Filiale von Imst errichtet.
Die Firma Bautreff Einkaufs- und Koordinations GmbH mit Sitz in St. Veith an der Glaan wird gegründet, bei welcher die Firma Ludwig Canal‘s Kinder Gründungsmitglied ist.
Auf 1.400 m² wird ein Holzfachmarkt für den Innenausbau errichtet. Mit dem Beschluss der Tiroler Landesregierung von 1984 wurde unserer Firma das Recht zur Führung des Tiroler Landeswappens im geschäftlichen Verkehr verliehen.
Umbau der bestehenden Betonstein-Produktionsanlage auf den neuesten Stand der Technik.
Die Firmengruppe Canal tritt der Einkaufs- und Kooperationsgesellschaft ÖBAU als Gesellschafter bei.
Neubau einer 2.500 m² Baustoff-Lagerhalle in Imst für unseren Baustoffgroßhandel.
Eröffnung des 1. ÖBAU-Marktes in Tirol mit über 1.500m2 Inklusive Holzfachmarkt bestehen somit über 3.000 m² Baumarktfläche.
Kauf der Betonsteinproduktion der Firma Goidinger in Schönwies/Lasalt zu 50%. Die Firma BWO Betonsteinwerk wird gegründet.
Frau Lung-Canal Silvia und Canal Sigrid übernehmen die alleinige Geschäftsführung der Firmengruppe Canal.
Stilllegung der Ziegel-Eigenproduktion und Vertragsabschlüsse mit den zwei führenden Ziegelproduzenten zur Abdeckung unseres Marktes im Sektor gebrannte Ziegel.
Die Firmengruppe Canal tritt in die Interbaustoff Bau- und Wohnbedarf Vertriebsgesellschaft mbH Wien als Gesellschafter ein.
In der Imster Industriezone wird auf 26.500 m² auf dem ehemaligen Grund des Betonsteinwerkes das größte Fachmarktzentrum im Tiroler Oberland errichtet.
Start des Wohnbauprojektes Langgasse Park in Imst mit 16 Wohnungen.
Lung Norbert erhält die Prokura der Firmengruppe Canal in Imst.
Start der Rekultivierung der ehemaligen Lehmgrube und Erschließung des Gebietes zur Ansiedelung von Gewerbebetrieben.
Norbert Lung wird zum Geschäftsführer in der 4. Generation bestellt.
100-Jahre-Jubiläum
Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass nachhaltiger Erfolg auf klaren Werten, verantwortungsvollem Handeln und kontinuierlicher Weiterentwicklung basiert. Jede Generation hat ihren Beitrag geleistet, Strukturen geschaffen und neue Impulse gesetzt – immer mit dem Anspruch, Qualität zu liefern und Vertrauen aufzubauen.
Heute steht das Unternehmen auf einem stabilen Fundament aus Erfahrung, regionaler Verbundenheit und gewachsenem Know-how. Gleichzeitig richtet sich der Blick bewusst nach vorne: Märkte verändern sich, Anforderungen steigen, Bauweisen entwickeln sich weiter. Diesen Wandel aktiv mitzugestalten, gehört seit jeher zur unternehmerischen Haltung.
Die Geschichte ist somit kein abgeschlossener Abschnitt, sondern ein fortlaufender Prozess. Sie bildet die Grundlage für zukünftige Entscheidungen, Investitionen und Innovationen. Mit Respekt vor der Vergangenheit und klarer Orientierung an den Bedürfnissen von Kunden und Region wird der nächste Abschnitt konsequent weitergeschrieben.